Willkommen auf der Seite der Bamberger Allianz

102/12.7.2018

Bürgerbeteiligung: Das bisher sehr erfolgreiche Konzept Filderstadt

Zurzeit läuft wieder ein Bürgerbegehren: diesmal „für den Hauptsmoorwald“. Es ist das dritte Bürgerbegehren innerhalb eines Jahres. Die Mitglieder der Fraktion „Bamberger Allianz“ sind sich sicher, dass es erfolgreich sein wird – wenngleich sie als engagierte Mitglieder des Bamberger Stadtrats eine Entscheidung gegen die Ausweisung eines Gewerbegebiets an der Geisfelder Straße für nachhaltig falsch halten.
Die BA-Stadtratsmitglieder Dr. Ursula Redler und Dieter Weinsheimer nennen als Gründe für diese Entwicklung, weil "der Bamberger Stadtrat in den vergangenen Jahren an Glaubwürdigkeit verloren hat, Kompetenz und Streben nach Interessenausgleich zusehends infrage gestellt werden.
In einem gemeinsamen Antrag regen Redler und Weinsheimer an, dass Filderstadter Konzept Bürgerbeteiligung auch für die Anwendung in Bamberg zu prüfen. Man beantrage deshalb, dass die Stadtverwaltung zu dem Konzept Stellung nimmt und im Stadtrat zur Diskussion stellt. > Originalantrag im PDF-Format     > Konzept Bürgerbeteiligung in Filderstadt


101/21.6.2018

 Ideen in Sachen Mobilität

FT und VHS Bamberg-Stadt haben zu Beginn des Jahres eine „Denkwerkstatt Bamberg 2050“ durchgeführt. Unter anderem haben sich die Teilnehmer mit der Idee der autofreien Stadt beschäftigt. Dabei wurden (nur) Ideen entwickelt, die wegführen von dieser Form von Mobilität.
In der FT-Ausgabe vom 19.6.2018 wurde die Ideen/Ziele der Denkwerkstatt dargelegt und die Fraktionen im Bamberger Stadtrat dazu befragt. Die Antworten der BA-Fraktion werden hier wiedergegeben.

Zunächst die Ergebnisse der "Denkwerkstatt" (FT-Kurzfassung)

Das Ziel: Autofreie Stadt 2050
Der Weg Carsharing; Mitfahrgelegenheit; autonom fahrende Rufbusse; Digitale Services (Apps); kurzfristige Bedürfnis-Befriedigung; öffentlicher und gemeinschaftlicher Verkehr ist entspannter und umweltfreundlicher (CO2) als Individualverkehr; Grundrecht auf (billige) Mo-bilität (als Antwort auf Altersarmut); Wegfall der Straße (dafür Blumenbeete); Rettung der Finanzierbarkeit der Mobilität des Einzelnen

Schwerpunkt: ÖPNV/Radverkehr
Das Ziel Veränderung des Modal-Splits – Motorisierter Individual-Verkehr (MIV) sinkt auf un-ter 5 Prozent
Der Weg Veränderung des Mobilitätverhaltens; ausschließlich angebotene Mobility Services; digitalisierte Steuerung des Verkehrs (Verkehrszeichen, weniger/keine Verkehrstote); Ver-knappung der Ressourcen; Veränderung der Gesellschaft; persönliches Mobilitätsbudget; MIV wird immer teurer

Gemeinsame Forderungen an die Kommunalpolitik
Zielbild/Vision aufnehmen, verstehen und positiv kommunizieren; Förderung des Umweltverbundes (Fuß- + Radverkehr + ÖPNV + Digitalisierung, Mobility Services); Voraussetzungen in der Verwaltung schaffen; bestehende Konzepte umsetzen; ehrliche Kostenaufschlüsselung; Maßnahmen müssen zu Zielen passen (MIV nicht an erster Stelle!); Visionen von Bürgern Raum geben; Versuche wagen

Die Antworten der BA-Stadtratsfraktion auf folgende, vom FT gestellte Fragen:

1. Welcher Vorschlag überrascht Sie am meisten?

Bamberger Allianz (BA): Uns überrascht keiner der Vorschläge. Das liegt einmal an der Grundstimmung in der interessierten Bevölkerung und dass vorwiegend Repräsentanten dieses Bevölkerungsausschnitts an der Erarbeitung dieser Vorschläge beteiligt waren.

2. Hinter welchen Ideen könnte sich ihre Fraktion stellen und ihre Umsetzung fordern?

BA: Mit Blick auf 30 Jahre in die Zukunft halten wir alle drei Ideen/Ziele für unterstützenswert. Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer derzeitigen Arbeit liegt auf der Förderung des Radverkehrs und des ÖPNV wegen der Topographie unserer Stadt und dem zunehmenden Altersdurchschnitt unserer Bürger.

3. Welche Ansätze hat Ihre Fraktion bei diesem Thema?

BA: Wir achten bei der Förderung des Radverkehrs darauf, dass sich andere Verkehrsteilnehmer nicht als Verlierer sehen und damit mehr Einsicht und Rücksicht geübt wird. Bezüglich des ÖPNV haben wir bereits in mehreren Anträgen unser Ziel abgesteckt. Es geht um eine bessere Verdichtung und Taktung des Busangebots. Wir werden weiter verlangen, dass die Stadtwerke weniger Geld an die Stadt abführen müssen, um dafür mehr Mittel für den Ausbau des ÖPNV zu haben. mm


100/16.5.2018

Wohnungsnot für Studierende in Bamberg

Anlässlich einer Diskussion mit Studierenden der Universität Bamberg am 9.5.18 hat die BA-Stadtratsfraktion einen Antrag gestellt, der die offensichtlich (wieder) gravierende Wohnungsnot für Studierende in Bamberg aufgreift. Die Stadtverwaltung soll über die Wohnungsnot für Studierende in Bamberg berichten. Dabei besonders über bisher geplante, geprüfte oder in Angriff genommene Maßnahmen, Zum Beispiel, ob es Möglichkeiten gibt, Studierende auf dem Konversionsgelände vorübergehend unterzubringen. > Originalantrag im PDF-Format


099/25.5.2018

Polizeineubau im Bereich MUNA-Gelände

Der Konflikt um die zukünftige Nutzung von Flächen im Bereich des Hauptsmoorwaldes bzw. des geplanten Gewerbeparks an der Geisfelder Straße spitzt sich zu. Insbesondere die Absicht des Freistaates, eine Fläche des Hauptsmoorwaldes an der Armeestraße roden zu lassen, um dort das gewünschte Polizeigebäude zu errichten, trägt zur Verschärfung der Situation bei. Die BA-Stadtratsfraktion schlägt vor, den Neubau im Bereich des geplanten Gewerbeparks MUNA zu realisieren. > Originalantrag im PDF-Format


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