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106/26.8.2018

Mietpreisentwicklung darf nicht dem Markt überlassen werden

In einer Pressemitteilung stellt die BA-Stadtratsfraktion fest, dass in Bamberg von beim sozialen Wohnungsbau von einem Bauboom nicht die Rede sein könne. In einer Anfrage will die Fraktion wissen, „wie viele neue Sozialwohnungen nach der einkommensorientierten Förderung (nur das sind echte Sozialwohnungen) in Bamberg seit 2010 gebaut wurden? Wie viele mietpreisreduzierte Wohnungen wurden in Bamberg seit 2010 gebaut? Und schließlich: Wie viele Sozialwohnungen gibt es überhaupt noch in Bamberg?
BA-Fraktionsvorsitzender Weinsheimer verweist darauf, dass laut der „Bamberger Zahlen“ 2007 bis 2016 in zehn Jahren 1984 Wohnungen fertiggestellt wurden, im Durchschnitt also 198 pro Jahr. In den zwölf Jahren zuvor, von 1994 bis 2005, seien immerhin 3584 Wohnungen fertiggestellt worden, also 298 pro Jahr. Die BA-Fraktion geht auf einen vom städtischen Baureferat im Juli 2018 vorgetragenen Sachstandsbericht zum Thema ein.
BA-Stadtrat Michael Bosch weist darauf hin, dass in Bamberg die Realisierung vor allem von hochpreisigen Wohnungen dazu geführt hat, dass die Mieten insgesamt auch im Bestand gestiegen sind. »Das kann dem städtischen Mietpreisspiegel entnommen werden«, betont Bosch. »Wir meinen, dass die Mietpreisentwicklung daher nicht dem Markt überlassen werden kann«, sagt der BA-Stadtrat. Vielmehr müsse die Stadt Bamberg steuernd eingreifen.  > Originalantrag im PDF-Format     > Bericht im FT am 25.8.2018     > Bericht in Bamberger Onlinezeitung am 22.8.2018


105/24.8.2018


Wäre Genua auch in Bamberg möglich?

Der Brückeneinsturz in Genua hat Stadtrat Wolfgang Wußmann (Bamberger Allianz) ins Grübeln gebracht. Er glaubt: „Wir können uns mit unseren maroden Unterführungen in Bamberg auch nicht in Sorglosigkeit wiegen“. Im Einvernehmen mit seiner Fraktion beantragt er deshalb, dass die Verwaltung der Stadt Bamberg mit der zuständigen Stelle der Deutschen Bahn Kontakt aufnimmt und nachfragt, ob bei den Unterführungsbauwerken im Stadtbereich stets die notwendigen Sicherheitsüberprüfungen vorgenommen worden sind. Der Sicherheitszustand der einzelnen Bauwerke solle in verständlicher Weise beschrieben werden. > FT am 24.8.2018


104/21.8.2018

Fußgängerbrücke über den Berliner Ring wird winterfest gemacht

Die BA-Fraktion hat im Februar d.J. den Hinweis aus der Bürgerschaft weitergegeben, dass auf der Fußgängerbrücke Malerviertel über den Berliner Ring bei entsprechender Kälte starkes Glatteis entsteht. Das soll daran liegen, dass der Oberflächenbelag der Brücke stark verbraucht ist.
Der Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt hat jetzt reagiert. In einer PM heißt es: Der Deckschichtbelag der Fuß- und Radwegebrücke über den Berliner Ring zwischen Maler-Viertel und dem Bamberger Volkspark bzw. dem Wohngebiet rund um die Jahnstraße befindet sich in einem baulich schlechten Zustand. Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit vor allem in den Wintermonaten muss daher die Oberfläche erneuert werden. Die Wiederherstellung der Kunstharzbeschichtung beginnt am 20.08.18 und dauert voraussichtlich bis Ende August.


103/8.8.2018

Auf Machbarkeitsstudie für eine 10.000-Personen-Halle verzichten?

 Die Stadt Bamberg hat sich im Dezember vergangenen Jahres bereit erklärt, 175.000 € bereit zu stellen, um für den möglichen Bau einer 10.000-Personen-Multifunktionshalle eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. Die wesentliche Begründung für dieses Engagement war gewesen, dass eine Halle mit 10.000 Plätzen als Voraussetzung dafür gilt, damit die Brose Baskets Bamberg dauerhaft in der „Basketball-EuroLeague“ spielen können. Da die die Brose Bamberg nun erklärt haben, zumindest in den nächsten fünf Jahren in der (europäischen) Basketball „Champions League“ an den Start zu gehen, hat die Stadtratsfraktion der Bamberger Allianz (BA) jetzt an Oberbürgermeister Andreas Starke eine Anfrage geschrieben. Sie will wissen, ob die „Geschäftsbedingungen“ zur Erstellung der Machbarkeitsstudie durch die veränderte Zielsetzung der Brose Baskets noch gegeben sind. „Schließlich gilt die Basketball Champions League nicht als gleichrangig – heißt gleich attraktiv – wie die EuroLeague“, was sich auf die Zuschauerzahl auswirken könne. Weiter heißt es in dem BA-Schreiben: „Will die Stadt daran festhalten, zur Erstellung der Machbarkeitsstudie 175.000 € beizu-tragen? Sollte dieses Geld nicht zurückgezogen und gegebenenfalls für einen anderen Zweck verwendet werden?“
In einer Pressemitteilung der BA-Fraktion stellt ihr Vorsitzender Dieter Weinsheimer zudem fest, dass es grundsätzlich fraglich ist, ob der Verein nach Ablauf der fünf Jahre nochmals die Stärke haben wird, in der „First class“ EuroLeague dauerhaft anzutreten. Seine zentrale Frage an OB Starke laute deshalb, ob es dabei bleiben soll, eine Machbarkeitsstudie für den möglichen Bau einer Multifunktionshalle für 10.000-Personen zu erstellen. Weinsheimer verlangt, seine Fragen im zuständigen Fachsenat des Stadtrates zu beantworten. >  Originalantrag im PDF-Format


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