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110/27.11.2018

Läuft bei der KiTa-Offensive alles rund?

BA-Stadträtin Dr. Ursula Redler kümmert sich sehr um den Fortschritt bei der Bamberger "KiTa-Offensive". Bei ihr melden sich deshalb auch Träger, Eltern und manchmal sogar Rathausbedienstete, um auf unerfreuliche Entwicklungen hinzuweisen. Aktuell hat sie an OB Andreas Starke geschrieben und konkrete Fragen zum Stand einiger Projekte im Rahmen der KiTa-Offensive gefragt. > Originalantrag im PDF-Format  > FT-Bericht am 10.12.18


109/25.11.2018

Kostenloser Stadtbusbetrieb an Samstagen - auch in Bamberg?

In den vergangen Tagen wurde in verschiedenen überregionalen Medien über eine spektakuläre Maßnahme der Stadt Aschaffenburg berichtet. In diversen Schlagzeilen hieß es: „Aschaffenburg führt Null-Euro-Tickets ein. Erstmals in Bayern ist in Aschaffenburg die Nutzung des Nahverkehrs an Samstagen kostenlos. Vor allem die Luftqualität soll dadurch verbessert werden.“ (SZ am 21.11.18) Die BA-Stadtratsfraktion hat einen ähnlichen Antrag an Oberbürgermeister A. Starke geschickt. > Originalantrag im PDF-Format  > Bericht in Bamberger Online-Zeitung am 3.12.18 Berichte in WeBZet am 4.12.18  und  7.12.18  >  FT-Bericht am 8.12.18 


108/16.11.2018

Soll der Bamberger Faschingsumzug ein Nachtumzug werden?

Das Stadtmarketing Bamberg hat die Stadtratsfraktionen informiert, dass am Faschingsdienstag 2019 kein Faschingsumzug stattfinden soll. Stattdessen plane man einen Nachtumzug am Samstag den 23.2.2019, also eineinhalb Wochen vorher, um 19:30 Uhr.
Die Bamberger Allianz (BA), die sich gerne am Faschingsumzug beteiligen würde, gibt zu den neuen Überlegungen Folgendes zu Bedenken:
- Am 23.Februar ist noch Winter, d.h. es kann auch tagsüber noch sehr kalt sein. Wenn aber die Sonne untergeht, wird es leicht noch ein paar Grad kälter. Wer möchte sich dann noch stundenlang an den Straßenrand stellen, um auf den Umzug zu warten? Kinder?
- Ach nein, Kinder ja sowieso eher nicht, die sind um die Zeit (wir reden von 19.30 bis nach 21:00) sicher schon lange im Bett, oder?
- Die Gruppe, die sich beteiligen wollen, müssten einiges investieren, um ihre Wagen und Fußgruppen richtig zu beleuchten. Es sind viele, viele Lichter notwendig und natürlich auch Generatoren, um die Festwagen schön zu beleuchten. Können, wollen alle Gruppen diese Investitionen tätigen? Wer kann und will dann überhaupt noch mitmachen?
- Damit kommen wir zum nächsten Aspekt: der Sicherheit. Es ist schon tagsüber für die Sicherheitsleute an den Wagen schwierig genug, das Publikum und besonders die Kinder davor zu schützen beim Aufklauben der Bonbons unter die Wagen zu geraten. Wenn es dunkler ist, wird das richtig gefährlich.
Man könnte sicher noch weitere Argumente finden.
WARUM will das Stadtmarketing den wunderbaren, gut besuchten und tollen Faschingsumzug am Faschingsdienstag in Bamberg für einen Nachtumzug mit ungewisser Resonanz opfern?   > Bilder zum Faschingszug 2017 links unter "Bildergalerie" öffnen  > Bericht im FT am 8.12.18  >  Berichte in WeBZet  am  24.12.189.12.18


107/20.10.2018

Wie viele Wohnungen sollen echte Sozialwohnungen sein?

In einer Doppelsitzung von Finanzsenat und Konversionssenat soll am 22. 10. 2018 entschieden werden, welches Gestaltungskonzept für das Lagardequartier an welchen Investor vergeben wird. Aus Sicht der BA-Fraktion geht es wesentlich darum, dass in  den zu entwickelnden Wohngebieten Möglichkeiten für gemeinschaftliche Wohnformen, für finanziell weniger gut ausgestattete Bürger/innen in Form von bezahlbaren Wohnraum und eine Infrastruktur entstehen, die nachbarschaftliches Miteinander und Vernetzung der Bürger/innen fördert.
Das ist aus den Vorlagen für die Stadtratsgremien nicht  ausreichend zu erkennen.  Seitens der BA-Fraktion hat Stadtrat Herbert Lauer deshalb an OB Andreas Starke geschrieben und verschiedene Fragen aufgeworfen. Unter anderem: Wie viele Wohnungen mit welcher Fläche sollen z.B. echte Sozialwohnungen nach EOF (=Einkommensorientierte Förderung) sein? Oder: „Welche Wohnungen für besondere Wohnformen (z.B. gemeinschaftliches Wohnen für Senioren) werden in welchem Umfang angeboten?“. Lauer hält fest, dass aus seiner Sicht „die dazu gegebenen Informationen keine fundierte Entscheidung erlauben“. (…) „Ich möchte Sie daher bitten, uns die entsprechenden Unterlagen zur Verfügung zu stellen.“  Die Sitzung findet nichtöffentlich statt. 


106/26.8.2018

Mietpreisentwicklung nicht dem Markt überlassen

In einer Pressemitteilung stellt die BA-Stadtratsfraktion fest, dass in Bamberg von beim sozialen Wohnungsbau von einem Bauboom nicht die Rede sein könne. In einer Anfrage will die Fraktion wissen, „wie viele neue Sozialwohnungen nach der einkommensorientierten Förderung (nur das sind echte Sozialwohnungen) in Bamberg seit 2010 gebaut wurden? Wie viele mietpreisreduzierte Wohnungen wurden in Bamberg seit 2010 gebaut? Und schließlich: Wie viele Sozialwohnungen gibt es überhaupt noch in Bamberg?
BA-Fraktionsvorsitzender Weinsheimer verweist darauf, dass laut der „Bamberger Zahlen“ 2007 bis 2016 in zehn Jahren 1984 Wohnungen fertiggestellt wurden, im Durchschnitt also 198 pro Jahr. In den zwölf Jahren zuvor, von 1994 bis 2005, seien immerhin 3584 Wohnungen fertiggestellt worden, also 298 pro Jahr. Die BA-Fraktion geht auf einen vom städtischen Baureferat im Juli 2018 vorgetragenen Sachstandsbericht zum Thema ein.
BA-Stadtrat Michael Bosch weist darauf hin, dass in Bamberg die Realisierung vor allem von hochpreisigen Wohnungen dazu geführt hat, dass die Mieten insgesamt auch im Bestand gestiegen sind. »Das kann dem städtischen Mietpreisspiegel entnommen werden«, betont Bosch. »Wir meinen, dass die Mietpreisentwicklung daher nicht dem Markt überlassen werden kann«, sagt der BA-Stadtrat. Vielmehr müsse die Stadt Bamberg steuernd eingreifen.  > Originalantrag im PDF-Format     > Bericht im FT am 25.8.2018     > Bericht in Bamberger Onlinezeitung am 22.8.2018


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